Herzlich willkommen bei den Sporker Musikanten!
Grüß Gott und schön, dass Ihr den Weg zu uns gefunden habt!
Wir, die Sporker Musikanten, sind eine Blaskapelle der Böhmischen und Egerländer Blasmusik.
Aus Spork stammend ist es unser Ziel, unsere Leidenschaft bei Schützenfesten, Frühschoppen
oder privaten Ständchen mit euch zu teilen.

Auf dieser Seite findet Ihr alles Wissenswerte rund um unsere Kapelle, unsere Musikantinnen und Musikanten sowie die anstehenden Termine.
Wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja schon bald auf dem nächsten Fest!
Grenzübergreifendes Open-Air-Highlight in Spork
Mehr als drei Jahre Vorbereitung, zwei Festtage und viele Gäste: Die Sporker Musikanten haben ihren 50. Geburtstag mit einem großen Jubiläumsfest gefeiert.
Die ersten Gäste konnten es offenbar kaum erwarten: Offiziell startete der Einlass für das Jubiläumsfest zum 50-jähren Bestehen der Sporker Musikanten am Samstag um 13 Uhr, doch schon kurz nach 12 Uhr standen die ersten Besucher am Eingang. Für die Gastgeber war das der Auftakt zu einem Wochenende, auf das sie lange hingearbeitet hatten.
„Wir haben uns dreieinhalb Jahre darauf vorbereitet“, sagte Präsident Christian Rügamer am Samstagabend. Zu diesem Zeitpunkt war ein großer Teil des ersten Festtages bereits geschafft – und Rügamer zufrieden. „Es gab viel zu organisieren. Aber es hat bislang alles prima geklappt und auch das Wetter hat mitgespielt.“
Rund 650 Besucher kamen am Samstag nach Spork. Unter ihnen waren Freunde, Bekannte und Fans der Sporker Musikanten sowie zahlreiche Blasmusikfreunde. Auch beim Alter war die Mischung groß. Mehrere Essensstände waren aufgebaut und auf der Wiese am Sporker Saal herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb.
Ein erstes Highlight war der Auftritt der Musikvereinigung Juliana Uddel. Die Niederländer kamen als Gastverein, gefördert durch das InterReg Regionalprogramm der Europäischen Union und bestachen mit einem tollen Programm voller bekannter Melodien. Danach kam die westfälische Musikgruppe Blechbulten zum Zug. Auch hier gab es wunderbare Blasmusik zu hören. Das Publikum honorierte die Auftritte beider Musikgruppen mit viel Applaus.
Auch die Sporker Musikanten gingen natürlich auf die Bühne. Nach ihrem Auftritt mit vielen schönen Liedern forderte das Publikum mehrere Zugaben. Erst danach durften die Musiker von der Bühne ziehen. Zum Abschluss spielten sie „Das Feuer brennt weiter“. Der Titel passte zum Jubiläum. Rügamer machte auf der Bühne deutlich, dass die Auswahl des Liedes kein Zufall war.
Am Abend war es dann Zeit für das musikalische Highlight des Tages, die Musiker von Southbrass, die extra aus Südtirol anreisten und moderne Blasmusik boten. Dass die Band beim Jubiläum dabei sein sollte, habe für die Sporker Musikanten früh festgestanden, sagte Rügamer. Finanziell sei das Engagement allerdings nicht ganz einfach gewesen, das Wagnis zahlte sich aber aus. Schon kurz nach Beginn des Auftritts wurde vor der Bühne getanzt. Bei Liedern wie dem „Böhmischen Traum“ hielt es viele Besucher nicht auf ihren Plätzen. „Die sind einfach super, richtige Vollprofis“, so Rügamer.
Bis in den Abend hinein wurde weitergefeiert. Einen zusätzlichen Anlass dazu hatte auch Southbrass selbst: Die Formation besteht seit zehn Jahren. Am Sonntag ging das Jubiläumswochenende mit einem Frühschoppen weiter.
Mehrere befreundete Musikgruppen waren zu Gast, feierten mit und übernahmen zugleich Teile des musikalischen Programms. Auch die Sporker Musikanten standen erneut auf der Bühne.
Während das Wetter am Samstag noch mitgespielt hatte, zeigte es sich am Sonntag deutlich unbeständiger. Schutz vor dem Regen bot der Skyliner der Stadtsparkasse Bocholt. Der Musik tat das keinen Abbruch: Auch am zweiten Tag blieb das Jubiläum ganz im Zeichen der Blasmusik.
Unsere Geschichte – 50 Jahre Sporker Musikanten
Unsere Wurzeln reichen weiter zurück, als es das Gründungsjahr 1976 vermuten lässt. Schon Generationen vor uns wurde in unserer Heimat mit Herzblut musiziert – etwa beim Instrumentalkreis Lowick (IKL), den unter anderem die Familie Döing mitbegründete. Hier, im Kreise der Nachbarschaft, lernten schon viele spätere Sporker Musikanten als Kinder ihr erstes Instrument.

Sporker Musikanten im Jahr 1985
Dieses Foto der Sporker Musikanten entstand 1985 in Bocholts Partnerstadt Aurillac. Heinz Döing ist ebenfalls zu sehen: Er ist der sechste von links – der junge blonde Mann mit dem Tenorhorn.
Von den „Kolibris“ zu den Sporker Musikanten
Mitte der 1970er-Jahre spielte eine Gruppe befreundeter Musiker in der Tanzkapelle „Die Kolibris“ von Manfred Nowark – tagsüber Blasmusik auf dem Schützenfest, abends Tanzmusik im Saal. Aus diesem regen Vereinsleben heraus entstand die Idee, die Kräfte zu bündeln und eine eigenständige Blasmusik-Formation zu gründen. 1976 war es soweit: Unter dem Namen „Sporker Musikanten“ traten wir erstmals eigenständig auf. Manfred Nowark gilt als eigentlicher Initiator; mit dabei waren von Beginn an Musiker wie Günter „Oma“ Pelzer, Alfred ter Horst und der damals gerade einmal 17 Jahre alte Heinz Döing – bis heute das einzige noch aktiv spielende Gründungsmitglied unserer Kapelle.
Unser Klang: Egerländer Blasmusik
Von Anfang an haben wir uns einem klaren Stil verschrieben: der böhmischen und Egerländer Blasmusik, wie sie durch den legendären Ernst Mosch geprägt wurde. Weiche Hörner und Tuben bilden eine warme Klangwolke, aus der sich Trompete und Klarinette mit ihren Akzenten hervorheben – ein unverwechselbarer Klang, der bis heute das Herzstück unseres Repertoires bildet. Neben Klassikern wie dem „Böhmerwald-Walzer“ oder dem Marsch „Alte Kameraden“ spielen wir auch das ein oder andere modernere Stück, wenn die Stimmung danach verlangt.
Ein Klang, der Generationen verbindet
Aus einer kleinen Gruppe von rund einem Dutzend Musikern ist über die Jahrzehnte ein Orchester mit heute gut 30 Musikerinnen und Musikern im Alter von 14 bis über 80 Jahren geworden. Bei uns spielen mehrere Generationen gemeinsam auf der Bühne, oft gleich mehrere Mitglieder derselben Familie. Der musikalische Nachwuchs kommt bis heute häufig über die Musikschule oder den Instrumentalkreis Lowick zu uns – eine Generation gibt die Freude an der Blasmusik an die nächste weiter.
Wir stellen uns vor
Rund 30 Musikerinnen und Musiker bilden das Herzstück unserer Kapelle. Hier stellen wir uns vor:

Klarinetten: Andrea Rügamer, Christiane Kamps, Marie Kleinheßeling, Franka Buß, Felicia Krasenbrink, Fabian Rügamer
Flügelhörner: Christian Rügamer, Matthias Wüpping, Simone Schwanekamp, Nikos Epping, Bernd Heuser, Simon Willing, Carina Wormland, Dieter Kamps
Tenorhorn / Bariton: Hans-Peter Wüpping, Ludwig Buß, Heinz Döing, Ricarda Leson (Bariton), Armin Buß, Katharina Wüpping, August Wellkamp, Heinz te Groetenhuis
Tuba / Posaune: Andre Leson, Martin Iding, Sven Schwanekamp, Kilian Krabbe
Schlagzeug: Dennis Krasenbrink, Christoph Terhardt, Michael Essing, Jannik Meiering
Unsere Liedtexte zum Mitsingen
Ob beim Frühschoppen oder für zuhause: Hier findet Ihr die Texte zu unseren Liedern. Einfach anklicken und mitsingen!
Kontakt
Du hast Spaß an der Egerländer Blasmusik und Lust, Teil unserer Kapelle zu werden?
Melde dich gerne bei uns und schau ganz unverbindlich bei unserer Probe vorbei!

































